Die Eisvogel Geschichte

Es war im Jahre 1950, als der Masseur Hans Zettl begann, zusammen mit seinem Sohn Karl Zettl, die aus einer Feldscheune gebaute Wohnung auszubauen, um darin ein kleines Café einzurichten.

Am Anfang waren es nur 3 Tische, mit denen der gelernte Schreiner Karl Zettl zusammen mit seiner Frau Anna, die ersten gastronomischen Schritte unternahm.
Die erste Schwierigkeit zeigt sich schon bald, nämlich, als es darum ging, einen passenden Namen für das kleine Café zufinden. "Kur - Café" wäre wohl nicht angebracht gewesen, denn wegen der einfachen Einrichtung wäre man dafür nur belächelt worden. Da aber die Kurgäste am nahegelegenen Weiher immer wieder den "Eisvogel" beobachteten und von dessen Farbenpracht und Jagdkunst schier begeistert waren, entschied man sich für den Namen "Eisvogel".

Nach und nach, ja fast jährlich bauten die Eheleute Karl und Anna Zettl immer wieder um und an.

1953  Kam dann ein großer Bauabschnitt, es wurde nämlich der "Eisvogel - Saal" errichtet. Er war der größte Saal weit und breit und hatte schon bald einen festen Platz im
Vereinsleben von Bad Gögging und Umgebung. Faschingsbälle, Hochzeiten, Weintraubenfest, Weihnachtsfeier, für all' dies war er bestens geeignet.
1960/61 wurde "aufgestockt" und Fremdenzimmer eingerichtet.
  Bald war der "Eisvogel" ein beliebtes Lokal für die Kurgäste, ein nettes Ausflugsziel für die ganze Umgebung,vor allem aber ein Tanzlokal für die Jugend des ganzen Umkreises.
1975  wurde in Bad Gögging mit einer Bohrung nach Thermalwasser begonnen, bei der man fündig wurde. Damit begann für den kleinen Ort ein neues Zeitalter, Pensionen und Kurhotels entstanden und für den "Eisvogel" wurde es Zeit mit zu machen.
1982  übergab Karl seinem Sohn Karl das Restaurant, mit der Verpflichtung es auszubauen und zu modernisieren.
  Noch im selben Jahr wurden im Hauptgebäude die Gaststuben umgebaut und renoviert. Aus drei Eingängen wurde ein zentraler Eingang geschaffen, eine neue Schankanlage sowie eine komplett neue Kaffeeküche, Kuchenvitrine und Eistheke wurden installiert. Der gesamte 1. Stock wurde von Grund auf erneuert, alle Fremdenzimmer mit Dusche/WC ausgestattet.
Schon im Oktober 1982 wurde Wieder-Eröffnet, der "Eisvogel" zeigte sich nun in einem ganz neuen Bild und hatte einen ganz anderen Charakter erhalten. Er war nicht nur schön geworden, sondern, was er ab diesem Zeitpunkt aus Küche und Keller anbot, fand großen Anklang bei den Kurgästen, der Bürgerschaft sowie der gesamten Geschäftswelt.
Aus dem kleinen Café ist ein gemütlicher Gasthof geworden. Karl Zettl hatte Glück, denn in Herrn und Frau Hedler hatte er zwei hervorragende Fachkräfte für die Küche gefunden. Schon ein Jahr später war die Küche zu klein, vor allem die vorhandene Gerätschaft nicht mehr passend und zeitgemäß.
1984  wurde dann die gesamte Küche umgebaut und erweitert, und fast fortlaufend mit neuen Geräten ergänzt und modernisiert. 
1985  waren die vorhandenen Stuben für den täglichen Restaurantbetrieb nicht mehr ausreichend, der alte Saal aber nicht mehr zeitgemäß. Eine Renovierung konnte nicht mehr aufgeschoben werden. Somit wurde der Saal von Grund auf neu gestaltet, der große Raum in die Bayern- und in die Zirbelstube aufgeteilt.
  Heute zeigt sich der "EISVOGEL" als ein Haus mit vielen gemütlichen, im altbayerischen Stil eingerichteten Stuben: der Gaststube, Kachelofenstube, Eisvogelstube, Erkerstube, Zirbel- und Bayernstube. Wenn es um eine Festlichkeit geht, sei es im Familien-, Freundes-, oder Geschäftskreis. Wenn also besonders festlich und gemütlich bei "ausgezeichneter Küche" gefeiert werden soll, dann geht man zum "EISVOGEL".
1985  erhielten wir vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im Wettbewerb "Bayerische Küche" eine Urkunde.
1987  wurden wir im selben Wettbewerb sogar "Landkreis Sieger".
  Die Entwicklung im Hause "Eisvogel" ging stetig weiter.
1988  am 16. Juni legten die Zettls' zusammen mit dem Vorsitzenden des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes Herrn Anton Röhrl den Grundstein für den Neubau eines 60 Betten Hotels. Am 16. September war bereits Richtfest.
1989  bereits an Ostern konnten die ersten Gäste im Hotel Eisvogel begrüßt werden. Der neue "EISVOGEL" verfügt über 61 Betten (überwiegend Doppelzimmer, die gemütlich im gehobenen Landhausstil eingerichtet sind.), eine großzügige Eingangshalle, einen Frühstücksraum bzw. ein Abend-Restaurant für Hotel-Gäste, sowie 3 Konferenzräume.
1990  am 07. April ging die Bäderabteilung im Untergeschoß des Hotels in Betrieb. Diese rundet das Angebot des Hauses mit Naturmoor- und Schwefelbädern, sowie 
Anwendungen für den gesamten Rheumateischen Formenkreis ab. Der EISVOGEL hat sich zum KURHOTEL gemausert.
1991  Haben wir wieder am "Wettbewerb Bayerische Küche" teilgenommen - mit Erfolg, wir wurden wieder Landkreissieger.
  Am 05. August hatten wir Hochwasser. Das Schlimmste bis dahin - selbst der Zettl Opa geb. 1913 - konnte sich nicht erinnern, dass es jemals so hoch gewesen ist.
1992  war die Bayernstube schon wieder seiner Zeit hinten dran und wurde einer Verschönerungskur unterzogen, eine komplett neue Bestuhlung mit modernen Stoffen, verleihen dem EISVOGEL Saal heute eine angenehme, moderene, ansprechende Atmosphäre. Karl - Peter Zettl machte im Juli am Johannes Nepomuk Gymnasium sein Abitur und begann im November sein Betriebswirtschaftsstudium an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Ingolstadt.